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Der Berger des Pyrénées ist ein Schäferhund, der sich über mehrere Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Das Ursprungsland dieser Rasse ist Frankreich, genauer gesagt, die französischen Pyrenäen. Ursprünglich wurden die Berger des Pyrénées gehalten und gezüchtet, um Schafherden zu hüten. Besonderes Merkmal, das bei der Auswahl der Verpaarungen eine Rolle spielte, war die Selbständigkeit und Pfiffigkeit. Ein Pyrenäenschäferhund musste in der Lage sein, selbständig - auch über Tage hinweg - auf eine Schafherde aufzupassen. Diese Selbständigkeit und das hohe Maβ an Intelligenz sind auch heute noch Merkmale dieser einmaligen Rasse.
Die ersten Standards wurden um 1920 definiert. In Deutschland war der Berger des Pyrénées lange Zeit eine unbekannte Rasse. Erst in den siebziger Jahren gelangte die Rasse nach Deutschland. Bis heute ist der Berger des Pyrénées kein Modehund geworden, sondern eine Rasse für Insider, für Kenner, für Liebhaber geblieben. Im Laufe der Zeit entwickelten sich zwei Rassen, der Berger des Pyrénées à poil long (Pyrenäenschäferhund mit langem Fell) und der Berger des Pyrénées à face rase (im Gesicht kurzhaarig und am Körper ein etwas längeres Fell). Mittlerweile versucht man, diese Rassen getrennt voneinander zu züchten.
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